Anleitung
Den Demo-Server in Gemini verbinden.
Kurz vorweg: In der Schweiz lässt sich unser Demo-Server heute nicht mit Gemini verbinden. Diese Seite sagt, woran das liegt, woran Sie erkennen, dass es sich ändert, und wie die Einrichtung dann aussieht.


Stand
Heute geht es nicht.
Wir haben es am 27. September 2026 mit einem Schweizer Google-Konto geprüft. Unter Einstellungen und Verbundene Apps zeigt Gemini nur fertige Verbindungen: Gmail, Google Kalender, Google Drive und andere Dienste von Google, dazu einige Partner wie GitHub. Einen Knopf, mit dem Sie einen eigenen Server hinzufügen, gibt es dort nicht.
Das ist kein Fehler in Ihrem Konto. Google bietet eigene Verbindungen, in der Gemini-Hilfe «Custom apps» genannt, nur unter diesen Bedingungen an:¹
- Sie sind mindestens 18 Jahre alt und in den USA.
- Sie sind mit einem persönlichen Google-Konto angemeldet, nicht mit einem Konto Ihrer Firma oder Schule.
- Gemini läuft bei Ihnen auf Englisch.
Auch Gemini Spark, der Assistent, mit dem Google eigene Verbindungen zuerst eingeführt hat, ist in der Schweiz nicht freigeschaltet. Google nimmt ausdrücklich die Schweiz, die Länder des EWR, das Vereinigte Königreich und Nigeria aus.² Ein teurerer Tarif ändert daran nichts.
Wann sich das ändert, hat Google nicht gesagt.
Jetzt
Was Sie stattdessen tun können.
Unser Demo-Server funktioniert in der Schweiz mit Claude, auch im Gratis-Tarif, und mit ChatGPT, in unserem Test ebenfalls im Gratis-Tarif. Für beide gibt es eine Anleitung mit Bildern, Klick für Klick:
Was schon geht
Was Gemini heute schon verbindet.
Auch in der Schweiz verbindet sich Gemini mit einigen Diensten, allerdings nur mit einer festen Auswahl. Unter Einstellungen und Verbundene Apps stehen die verbundenen Apps: Gmail, Google Kalender, Google Docs, Google Drive, Google Notizen und Google Tasks, dazu einige Partner wie GitHub. Sie schalten eine App ein und melden sich an. Einrichten müssen Sie nichts.
Der Unterschied zu MCP liegt darin, wer die Liste führt. Hier bestimmt Google, welche Dienste dazugehören. Einen eigenen Server, etwa unseren Demo-Server, können Sie in der Schweiz nicht hinzufügen.
Und die Gems?
Gems sind eigene Varianten von Gemini. Sie geben einem Gem Anweisungen und Dateien mit, etwa: «Du planst meine Reisen. Hier sind meine Buchungen.» Das ist praktisch, ersetzt aber keine MCP-Verbindung. Ein Gem funktioniert nur in Gemini, und was es über Ihre Unterlagen weiss, haben Sie ihm beim Erstellen mitgegeben. Eine MCP-Verbindung holt bei jeder Frage den aktuellen Stand und funktioniert in jedem Programm, das MCP versteht.
Später
Woran Sie erkennen, dass es geht.
Öffnen Sie gemini.google.com, dann links unten Einstellungen und Verbundene Apps. Steht dort ein Abschnitt für eigene Apps mit einem Knopf zum Hinzufügen, ist die Funktion für Ihr Konto freigeschaltet.
So beschreibt Google die Einrichtung.¹ Wir konnten diese Schritte selbst noch nicht durchspielen; Bilder folgen, sobald das in der Schweiz möglich ist. Die Knöpfe heissen dann vermutlich zuerst englisch.
- Unter Custom apps auf Add a custom app klicken.
- Die Adresse unseres Servers eintragen, vollständig und mit
/mcpam Ende:
Adresse unseres Servers
https://mcp.was-ist-mcp.ch/mcp- Die erweiterten Einstellungen leer lassen und auf Next klicken.
- Laut Google bestätigen Sie die Verbindung danach im Browser. Bei unserem Server ist das eine Seite mit dem Knopf Verbinden. Prüfen Sie, dass die Adresszeile mit
https://mcp.was-ist-mcp.ch/beginnt, und klicken Sie dann auf Verbinden. Ein Passwort braucht es dafür nicht. - Im Chat
@tippen und unseren Server in der Liste auswählen, dann fragen.
Die Fragen zum Ausprobieren und die Anmeldung für die zwei geschützten Funktionen laufen danach gleich wie in den Anleitungen für Claude und ChatGPT.